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Wo
ist gar manches noch zu sehen,
wie
Berge - und die Seen?
Wo
Buben in Lederhosen gehen,
damit sie ihren Mann gar stehen,
und
sich zeigen mit etwas Bauch,
denn
so sei's wohl - auch der Brauch!
Das
Mädchen in Dirndlkleid sich zeigen,
gar
mit fülligen Oberweiten,
um
sich die Unschuld zu bewahren.
So
sei es, dafür bekannt,
dies
schöne Bayernland.
...
Darum bleibt so mancher hier
und
trinkt sein stilles Bier,
um
die Lebensgeister zu erwecken,
mit
Genus - am Ende sich zu strecken.
Und
ist am Morgen - der Kopf sehr schwer,
als
wäre man ein Grislibär,
dann
hilft nur so mancher,
wie
Melissen-Geist dem rissen Kater!
So
sei es, dafür bekannt,
das
schöne Bayernland.
...
Da
gab's schon manche,
die
glaubten noch an manche Wunder!
Und
ließen sich dafür bewundern,
als
seien sie gar dieses Wunder.
Wie
aus Nachbarsgarten - manches Graut,
der
heilenden Wirkung ihr vertraut.
Und
wenn's nichts brachte - als man dachte,
dann
hilft zuletzt noch ein Gebet,
damit die Welt sich weiterdreht!
So
sei es, dafür bekannt,
dies
schöne Bayernland.
...
Da
hört gar mancher - so einen Schall,
dabei war's nur ein Büxenknall,
vom
Jäger, der den Rehbock erlegte,
durch einen Schuss - des Weges
streckte.
Auch
die Vögel waren gar sehr still,
als
ertönt von ihm ein Halali.
Aber
als er den Rehbock so liegen sah,
da
sprach er laut - ich hab dich zwar,
nun
liegst du da und fehlst mir gar.
So
sei es, dafür bekannt,
das
schöne Bayernland.
...
Darum fühlt sich hier auch jeder wohl,
mit
Herz und Seele so vereint-
dem
Land, als wär's gar seins
und
knüpft es stets ans Gebet,
mit
Worten "O Gott" ich danke dir,
für
dieses Stückchen Paradies.
Lass
mich es immer wieder sehen,
die
Berge und die Seen.
So
sei es dafür bekannt,
als
dieses schöne Bayernland.
Urheberrecht: Liege beim
Verfasser!
©Künstler u. Autor
Forstmeier Franz
X.
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