Große
Kunst ist immer ein Zusammenspiel von Originalität und hohem technischen
Können. Die technische Perfektion ist dabei von der künstlerischen Absicht
abhängig, denn durch technisches Geschick allein entsteht noch keine Kunst.
Auch die Kenntnis einer bestimmten Technik lässt uns erst die bildnerische
Möglichkeit ermessen, lässt unsere bildnerischen Vorstellungen
erst Gestalt annehmen und damit so - erst Kunst werden. Wenn man
eine Idee zu Blatt bringen will, setzt natürlich es eine gewisse Voraussetzung
dar. Wie ein Kollege zu mir einst sagte; "Zeichnen sei eine außergewöhnliche
Begabung", die man hat oder nicht hat. Aber bedenken Sie dennoch, deswegen weiß ich
auch noch nicht alles und bin immer noch am lernen und
weiterem Forschen. Auch beim beginn der ersten Schritte weiß
ich zuvor manchmal nicht, was ich zu Tage bringe oder was mich
dabei erwartet! Es wird während des Erschaffens immer klarer und
kristallisiert sich hervor was es werden soll. Man könnte es sich so vorstellen,
als würde man kleine Mosaiksteinchen einfach an einander fügen ohne Bildvorlage,
bis es zu einer gesamten Einheit wird. Aber das ist nicht immer so!
Ein anderes Mal sehe man beim betrachten des Blatts schon das komplette Bild „so
klar“, dass man es nur noch Nachskizzieren muss. Es wäre zu vergleichen, als
würde man Abpausen oder mit einer Schablone arbeiten. Man kann es nur
noch so erklären, der Mensch denkt und Gott lenkt.
Aber
da die Malerei schon seid den Kindesbeinen an mit Leidenschaft betrieben wird
„bei diese Art dessen Kunst“, um stets Neues zu erschaffen. Auch
was mich immer wieder fasziniert an der Sache, was kann der Mensch doch
noch besser als die Technik und wann sei die Grenze wo erreicht. So
glaube ich, sei das Gehirn durch ständiges Training, in der Fein-Motorik so
enorm ausgeprägt wie bei mir sich dies zeigt und auch
normalerweise es nicht üblich sei. Dass es in der Lage ist, Bilder aufs
Blatt zu projizieren und wartet nur noch darauf - um von mir erschaffen zu
werden. Es wäre vergleichbar „wie beim Erfinder oder einen Konstrukteur“, der schon
eine genaue Vorstellung hat, wie er es zubauen hat um so einen Neuheit an den
Tag zu bringen. Sowie des Künstlers Werke sollen reisen ins
ferne Land damit es allen sei auch wohl bekannt, denn was sich ihn
ihm verbirgt, sei ein Seelenbalsam - wie noch unberührt.
Hier wurde ohne
vorskizzieren ans Werk gegangen, weil sich’s Bild wieder mal - aufs Blatt
projizierte. Man könnte es sich dies so vorstellen, als würde man ihn
Einfluss von Hypnose oder Drogen seine Arbeit ausüben. Vom Originalbild
sind zwei Teil-Ausschnitte in vergrößerter Form zusehen, um am Ort des
Geschehens sich ein besseres Bild davon zumachen.
Dreidimensionales gestalten einer Zeichnung und dass auch noch mit den
einfachsten Material, wie hier es der Bleistift ist und doch, kann daraus
was Hochwertiges dabei entstehen. Wie man es kennt
bei anderen Berufsbranchen oder wie hier, um Kunst daraus
entstehen zu lassen. Aber der große Unterschied sei jedoch
zuerkennen, wie ihn diesem Fall, zur Anfertigung eine Lupe benötigt
wird um so im mikroskopischen Bereich zuarbeiten.
Aber
Künstlerisches schaffen diente mir nie, um deren Langeweile zu vertreiben,
sondern ich sah es immer als Lebensaufgabe oder mir Auferlegtes meines
Daseins! Ich glaube, irgendwann stellt sich jeder Mal die Frage,
welcher Weg sei ihm vorskizziert. Wenn ich heute so einen Rückblick mache
„was meine Eltern immer zu mir sagten“, Kunst sei ein brotloses Gewerbe –
dann musste ich im laufe meines Lebens feststellen Sie haben den Sinn der
Sache nicht verstanden. Aber wie sollten „Sie“ auch es verstehen, Sie
wuchsen auch in einer Zeit des Chaos auf, weil Krieg das Land überzog und
vieles mehr wie mancher aus der Geschichte weiß. Auch wer sich mit den
Werken der alten Meister befasst und ihrem Lebenswandel, muss irgendwann
erkennen lernen, Reichtum bedeutete ihnen nichts